Mittwoch, 26. Oktober 2011

die ferne.


heute einmal nichts aus meinem spannenden alltag. er ist nicht mehr spannend, eher eine routine, aber routine macht produktiv und deswegen will ich mich nicht beschweren.
sagen will ich etwas zum thema ferne. das letzte mal, als wir uns gesprochen haben, hat sie dich mitgenommen. vielleicht ist es mittlerweile besser geworden.
zwar weiß ich sicherlich nicht so gut wie du, wie sich fernsein anfühlt, aber ich weiß, wie sich eine fernbeziehung anfühlt.
das gemeine an einer fernbeziehung ist ihr paradox: gerade dann, wenn man einen arm bräuchte, hat man ihn nicht, weil die tatsache, dass man ihn nicht hat, der grund für das traurigsein ist.
deswegen ein lied, dass mich an all die dinge erinnert, die man tut, wenn man nicht in einer fernbeziehung ist.
hand in hand zum supermarkt laufen. pizza im park essen und sich damit das gesicht vollschmieren. in dicken socken gemeinsam im bett liegen und sich über das abendprogramm streiten.
der einzige trost, der einem in einer fernbeziehung (hoffentlich!) bleibt: es geht vorbei. irgendwann.

Sonntag, 23. Oktober 2011

Samstag, 22. Oktober 2011

geburtstagsküsse.

mein liebes. es ist seit 13 jahren der zweite geburtstag, an dem wir nicht zusammen feiern können. (sag ich jetzt mal so, vielleicht stimmt es nicht.)
ich erinnere mich an viele geburtstage: pantomime in deinem wohnzimmer, chips in deinem kellerzimmer mit dem alten sofa, die pink party im letzten jahr.
wie schade, dass wir dieses jahr nicht beieinander sein können. ich bin in gedanken bei dir und wünsche dir nur das allerliebste und beste!
bleib so wie du bist! (na gut, an deiner pünktlichkeit könntest du arbeiten.)
auf ein neues jahr voller abenteuer, unerkundeter berge und schluchten, voller höhen und tiefer seen, voller rosen und pinken sektgläsern.
ich freu mich schon auf unser wiedersehen. ob new york oder wochenendhaus. ob frankenland oder münchen. ich freu mich auf rosamunde pilcher in dicken socken bei dir auf dem sofa und wein in unbequemen schuhen in der favoritbar.
viele viele küsse. ich hab dich sehr lieb.

Dienstag, 20. September 2011

herbst.

na gut, das mit den versprochenen herbstlichen fotos ist wohl nichts geworden. das wetter war einfach zu schön! du hättest mir den herbst nie abgekauft. außerdem sehe ich auf jedem dieser sommerlichen zeugnisse komisch aus. deswegen: nur eins zum beweis meines guten willens.
allerdings habe ich an diesem tag die erste kastanie gefunden. ich hebe sie dir auf, trage sie in meinem täschchen (das du mir geschenkt hast) umher und werde sie dir im märz feierlich übergeben.
und tja: jetzt ist wohl wirklich herbstliches wetter. es regnet ununterbrochen, ist schweinekalt und grau. zum ersten mal in diesem jahr hatte ich heute den grünen sack an.
ich hoffe doch sehr, in montana bei euch ist es besser als hier.

Donnerstag, 15. September 2011

abschied und gulasch.

du weißt es vielleicht noch nicht: das, was ich mit abstand am besten kochen kann, ist gulasch. in ein paar minuten wird natalie in den genuss kommen. eben diese natalie, die ein ebensolcher fleischtiger ist wie ich.
diese natalie hat mir heute bilder geschickt, die wir bei kathis abschiedsfeier (erinnerst du dich? sie studiert nun im libanon und heiratet vermutlich in einer woche und bekommt kinder.) gemacht haben. und kathi, die ist ein ebensolcher fleischtiger wie natalie und ich (das ist der zusammenhang zwischen den bildern und dem jetzt, falls du dich fragen solltest.).du siehst uns hier. und es war ein tränenreicher abend. und ein alkoholreicher abend. und kathi hat - wie immer übrigens - aufgekocht wie ein weltmeister.
am tag danach war mir schlecht. man sollte eben nie fleisch und nachtisch mischen!

p.s.: ich habe fest vor, diesen wundervollen herbst fotografisch festzuhalten. morgen! spätestens!
p.p.s.: wie findest du katies neue frisur?

Dienstag, 13. September 2011

zweiter versuch.

du hast es ja schon angesprochen, das "wir". deswegen verliere ich nun auch ein paar worte darüber. im moment begegne ich einigen leuten, die dieses "wir" nicht gutheißen. die mit schulmeisterlichen (und desillusionierten) sprüchen um sich werfen wie "menschen verändern sich nicht". ein spruch, dem ich sowieso zutiefst widersprechen will, sobald ich ihn höre! also ich verändere mich permanent (natürlich nicht immer zu dem, was man "zum guten" nennt). und finde menschen langweilig, engstirnig und uninteressant, die das nicht tun.
menschen, die vor zwanzig jahren schon genauso dachten, wie sie heute denken und vor zwanzig jahren schon dieselben dinge taten, die sie heute tun.
da will ich mich auch nicht als romantikerin abstempeln lassen, wenn ich sage: "es gibt immer eine zweite chance." weil das eher etwas mit pragmatismus und rationalität als romantik zu tun hat. wieso etwas über bord werfen, wo es an bord doch so schön war? na gut, das ende der (nicht vorhandenen) geschichte kennst du: das schiff schippert munter auf dem ozean und natürlich herrscht ein beträchtlicher wellengang, aber das will man ja auch so haben und so ist ja auch das leben.

Montag, 12. September 2011

neid, bitte.

ich weiß, dich wird es hart treffen. aber länger kann ich es nicht geheim halten: ich habe mir auf gotland ein rosanes, nostalgisches nudelsieb gekauft. und es hat vier euro gekostet. und ich erfreue mich jeden tag an seinem anblick.